„Anarchische“ Bemerkungen zum Anarchismus in Rumänien und den letzten Veranstaltungen in der Reihe „Laolaltă“

Von Adrian Tătăran

Nach dem Fall der kommunistischen Diktatur 1989 konnten die durch fünf lange Jahrzehnte totalitärer Herrschaft in Rumänien vergessenen und unterdrückten anarchistischen Ideen wieder entdeckt und verbreitet werden. Zu Beginn geschah dies durch die „Do-it-Yourself“ (D.I.Y.) Punk und Hardcore-Musik-Szene, die zu dieser Zeit in Städten wie Temeswar und Craiova langsam Form annahm. Während der 1990er und den frühen 2000er Jahren blieben diese zwei Städte die hauptsächlichen Orte für die vielfältigen autonomen Initiativen, die von anarchistischen Ideen und Praktiken beeinflusst waren.

Betrachtet man die spezifischen sozialen, politischen und ökonomischen Bedingungen Rumäniens in dieser Zeit, dann ist die relativ schnelle Entwicklung der anarchistischen Szene und ihr bemerkenswerter Einfallsreichtum in den harten Jahren des „Übergangs“ Wert zur Kenntnis genommen zu werden. Zuallererst hatte die brutale kommunistische Herrschaft versucht, alle möglichen Spuren der vergangenen anarchistischen „Stimmen“ und zuvorderst jene der rumänischen Anarchistinnen und Anarchisten auszulöschen. Neben dem Fakt, von der eigenen „Geschichte der Freiheit“ abgeschnitten worden zu sein, waren die Anarchistinnen und Anarchisten, zumindest während der 1990er und 2000er Jahre zudem relativ abgeschnitten von Europa. Daraus folgte im Gegenzug eine Verknappung von Informationen und Materialien für die anarchistischen Kollektive im Land und eine gewisse Isolation von der größeren anarchistischen „Szene“ zu dieser Zeit. Nicht zuletzt waren die wenigen Anarchistinnen und Anarchisten mit einer ähnlichen Isolation „zu Hause“ konfrontiert sowie mit der kontinuierlichen Repression durch die Staatsgewalt. Dies alles ist ein Grund, weshalb man im Rückblick mit Fug und Recht von der Anzahl und Vielfalt von „Zines“, die zu dieser Zeit erschienen sind, von den zahlreichen Konzerten und Festivals, die mit wenig oder gar keinen Mitteln organisiert wurden sowie von den vielfältigen, von Anarchistinnen und Anarchisten initiierten Aktionen wie beispielsweise Mai-Feiern, „Food not Bombs“-Veranstaltungen, Anti-Kriegs-Propaganda und Proteste, anarcho-feministischer und antifaschistischer Initiativen usw. erstaunt sein muss. Für jene, die sich mit dieser erst kürzlichen, doch wenig bekannten Vergangenheit des Anarchismus in Rumänien vertraut machen möchten, hat das Zine Buruieni vor ein paar Jahren eine Spezialausgabe veröffentlicht, die dieser Zeit gewidmet ist. Die Ausgabe beinhaltet eine Reihe von ausgewählten Beiträgen einer anderen Publikation, welche die ost-europäischen anarchistischen Initiativen dokumentierte, die Abolishing the Borders from Below. Die Artikel, Interviews und Berichte, allesamt bezogen auf die rumänische anarchistische „Szene“ in den frühen 2000er Jahren, sind in Englisch verfasst. [1] Zusätzlich dazu erschien 2014 unter dem Titel Fanzinul Fanzinelor eine wirklich eindrucksvolle Sammlung rumänischer Punk- und Anarchismus-Zeitschriften. [2] Obwohl darin nur Publikationen aus Temeswar zwischen den frühen 1990er Jahren und 2012 dokumentiert werden, deckt die Sammlung eine lange Zeitspanne ab, und, mehr noch, beinhaltet sie eine Menge an Informationen über die anarchistischen Gruppen, die in anderen rumänischen Städten aktiv waren.

Seit dem Herbst 2013 und den massiven, landesweiten Protesten gegen das Bergbau-Projekt in Roșia Montană, scheint es einen Aufschwung an Interesse für anarchistische Ideen, Veranstaltungen und anarchistisch inspirierte Organisierung zu geben. Während sie noch immer in einem bestimmten Maß mit den Punk- und Hardcore„Szenen“ verbunden ist, scheint diese „neue Welle des Anarchismus“ auf der anderen Seite weniger abhängig davon zu sein und weit gefächerter in ihrem Herangehen sowie in ihren Ausformungen. Ein typisches Beispiel dafür ist Cluj, eine Universitätsstadt, in welcher Anarchistinnen und Anarchisten in den letzten Jahren ausgesprochen aktiv und sichtbar sind, so auch wenig überraschend während den Protesten gegen Roșia Montană.

Aktuell sind zwei anarchistische Gruppen in Cluj aktiv: Die A-casă-Gruppe und das LMA Kollektiv, ein kleines D.I.Y Punk Kollektiv. Wie auch immer, die meisten der Aktivitäten werden von den beiden Gruppen gemeinsam organisiert und finden entweder bei A-casă, einem unabhängigen und selbstorganisierten Zentrum statt, oder im Rizom, einem Keller, der gewöhnlich für Konzerte genutzt wird. [3] Diese beiden Gruppen waren zudem in den letzten beiden Jahren darin erfolgreich, zwei gut bestückte Bibliotheken mit hauptsächlich anarchistischen Magazinen und Büchern zusammenzubringen.

Das in dieser Ausgabe von BUNĂ publizierte Interview, präsentiert sowohl einen detaillierten Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Gruppen in Cluj als auch über die Ideen, die sie inspirieren. Mehr noch, für die daran Interessierten können die Webseiten der beiden Kollektive weitere Informationen zu ihren generellen Zielen und den spezifischen Initiativen, die sie unterstützen, bieten. [4]

In Anbetracht dessen konzentriere ich mich auf die letzte Reihe „informeller Veranstaltungen“, die von den Anarchistinnen und Anarchisten in Cluj organisiert und ausgerichtet wurden. Unter der Bezeichnung „Laolaltă“ („Zusammen“), fanden die Veranstaltungen zwischen dem 16. September und dem 9. Oktober 2017 statt. Das kleine Flugblatt von „Laolaltă“, das vor dem Beginn der Serie herausgegeben wurde, erklärt in einer sehr prägnanten und klaren Weise die Ideen und Empfindungen hinter der Initiative und die generellen Prinzipien, die sie anleiten.

Wir leben unter einem beständigen Angriff durch ein System, das uns ausbeutet, entfremdet und unsere Freiheiten jeden Tag mehr und mehr einschränkt. Wir sind gezwungen, unser Leben so zu leben, dass wir miteinander in Konkurrenz stehen und darüber die Stärke vergessen, die wir haben können, wenn wir zusammen kommen. Konfrontiert mit unserer eigenen Prekarität und der Gentrifizierung der Stadt begreifen wir, dass wir mehr denn je unabhängige und selbstorganisierte Zentren benötigen, in denen wir uns treffen, Ideen austauschen und entwickeln können. Wir alle haben verschiedene Kenntnisse, Fähigkeiten und Emotionen, die wir gegenseitig teilen können. Zusammen können wir sichere Räume für jeden schaffen, ohne Hierarchie und so wenig als möglich abhängig vom Kapitalismus. Wir laden dich zu „Laolaltă“, eine Serie von Veranstaltungen mit Diskussionen, Präsentationen, Arbeitsgruppen und Filmvorführungen ein. Diese Veranstaltungen sind ausschließlich die Arbeit und Mitwirkung der Teilnehmenden, weswegen es dort keinen Unterschied zwischen den Organisatoren und dem Publikum gibt. Ihr seid alle willkommen, unabhängig deiner ethnischen Herkunft, deines Geschlechts, deiner Rasse, Bildung oder körperlichen Fähigkeiten. Wir werden Verhalten nicht tolerieren, die diskriminieren und Formen von Hierarchien herausbilden.“

Als Teilnehmer einiger dieser Veranstaltungen, und mehr noch, Vortragender über die Geschichte des Anarchismus in Rumänien, gibt es einige Sachen, die ich bei „Laolaltă“ ausdrücklich bemerkenswert fand und die ich herausstellen möchte.

Zuvorderst: Die reine Anzahl an vorgestellten und angekündigten Aktivitäten ist beeindruckend, vor allem dann, wenn man die relativ kleine Anzahl von Leuten in betracht zieht, welche den problemlosen Ablauf während der Veranstaltungen und die gesamte Organisation im Hintergrund sicherstellten. Zudem basierten, wenn auch nicht alle Aktivitäten direkt auf anarchistische Themen Bezug nahmen, die gesamten Rahmenbedingungen, um diese durchzuführen und zu begleiten, auf anarchistischen Prinzipien: Selbstorganisation, Autonomie und gegenseitige Hilfe in einer anti-autoritären und nicht-hierarchischen Umgebung. Zudem war die bestimmende Idee hinter dieser „informellen Serie von Veranstaltungen“, die wir locker als „anarchistisch“ bezeichnen können, eigentlich eine Idee der Inspiration zur Gründung neuer autonomer, alternativer Räume, von neuen Wege des freien Zusammenkommens. Viele der Gruppen und Personen, die bei „Laolaltă“ teilgenommen haben, würden sich möglicherweise nicht als „Anarchisten“ definieren. Manche von ihnen waren sich sogar nicht bewusst darüber, dass sie von Anarchistinnen und Anarchisten eingeladen wurden und mit diesen zusammen arbeiteten. Dieser Sinn für Offenheit, ein entschlossener Wille, „die Grenzen niederzuwerfen“, ist exakt die Form von Energie, welche, nach meiner Auffassung, den vollen Erfolg der Initiative, sowohl in Bezug auf die Konditionen als auch der direkten Beteiligung der Leute und der Besucherzahl, sicher stellte. Im Gegensatz zum „predigen“ einiger Prinzipien, die Menschen eher als „Abstrakt“ empfinden können und folglich als irrelevant, kann ihre Anwendung veranschaulichen, dass diese nicht nur „schön“ und „idealistisch“ sind, sondern praktisch und, in einer gewissen Weise, schon jetzt Allgemeingut. Von diesem Standpunkt aus denke ich, dass die entschlossene, diskrete und harte Arbeit unserer Genossinnen und Genossen in Cluj während der Monate von „Laolaltă“ ein bemerkenswertes Beispiel der „Propaganda der Tat“ darstellt, die allumfassend eine wirklich unerwartete Anzahl an Menschen erreichte und einbezog. Es scheint, dass zu diesem Anlass die „Anarchie“ schlicht perfekt funktionierte.

Um einen kleinen Einblick über die eingebrachten Aktivitäten und ihre Vielfalt zu geben, kann ich hier die interessanten Diskussionen über Veganismus und Tierrechte, über die Formen, mit staatlicher Repression umzugehen (Festnahmen, Strafzahlungen, etc.), über Gartenarbeit und den Austausch von Saatgut, über die aktuelle Situation in Roșia Montană oder über die aktuellen Straßenbewegungen in Rumänien und den aktuellen politischen Kontext anführen. Einerseits haben die Dokumentarfilme „The Antifascists“ und „Class divide“ eine größere Anzahl an Besuchern erreicht, während es andererseits so scheint, dass die verschiedenen Workshops – zur Fahrradreparatur, zum selbstgemachten Bier brauen, über das Herstellen von Transparenten und Schablonen oder über simultane Interpretationen ein spezifischeres Publikum ansprach. Die Eröffnungsparty, die beiden Hardcore- und Metal-Konzerte (mit Bands aus Polen und Russland) und der D.I.Y.- Hip-Hop Abend unter dem Slogan „No DJs, no Masters“ garantierten mit Unterstützung des von den Leuten von A-casă hausgemachten Bieres, die feierliche und fröhliche Atmosphäre – genauso wie den gelegentlichen Kater danach ….

Der öffentliche Vortrag, den ich gab, „Anarchismus in Rumänien: Eine vergessene Geschichte?“, versuchte etwas Licht auf die überraschenderweise vielfältige, reiche, und gleichzeitig komplett vergessene Geschichte des Anarchismus in Rumänien zu werfen. Die Zeitspanne, auf die ich mich fokussierte, war jene, bevor die stalinistisch inspirierte Diktatur das Land in Folge des Endes des Zweiten Weltkrieges übernahm. Eine meiner wichtigsten Absichten, neben der Bekanntmachung einiger außergewöhnlicher Personen und anarchistischer „Stimmen“, bestand konkret darin, einiges der alten „offiziellen“ Parteipropaganda zu zerlegen. Diese versuchte durch eine teilweise entstellte Geschichtsschreibung und Vereinnahmung, beispielsweise von Personen wie Panait Mușoiu oder Ștefan Gheorghiu – während gleichzeitig deren anti-autoritären Überzeugungen heruntergespielt oder übergangen wurden – die unbarmherzige Parteiherrschaft zu legitimieren. Ich sprach auch über die hauptsächlich anarchistische Orientierung der rumänischen sozialistischen Bewegung zu ihrem Anfang, über die darauf folgende Marginalisierung der anarchistischen Tendenz und, später dann, von ihrer vollständigen Unterdrückung durch das kommunistische Regime. Während ich versuchte, die freudige, idealistische und rebellische Energie wachzurufen, welche die Jugend am Ende des XIX. Jahrhunderts für anarchistische und sozialistische Ideen begeistert hatte, versuchte ich auch das Leben und die Arbeit einiger Anarchisten dieser Periode zu beschreiben: Zamfir Arbure, den anarchistischen Aristokraten, Freund von Bakunin und Reclus, Dr. Russel, den Arzt Zubcu-Codreanu, Mircea Rosetti, den nihilistischen Studenten Constantin Mille, den Dichter des Symbolismus Mircea Demetriade, den utopischen Schriftsteller und Syndikalisten Neagu-Negulescu, Panait Zosîn, oder, später dann, den „Humanitaristen“ Eugen Relgis, den vergessenen utopischen Schriftsteller und Träumer Valeriu Buja, oder den bemerkenswerten Esperantisten und Verkünder des Veganismus, Ion Ionescu-Căpățână. Ein weites und interessantes Kapitel, das ich leider nicht in der Breite ausführen konnte, dass es verdient hat, war jenes über die Anarchisten aus Rumänien, die zu Beginn des XX. Jahrhunderts in die USA emigrierten, wie beispielsweise Joseph Ishill, der renommierte Kunstdrucker oder die kleine Gruppe in Leclaire, Illinois, die das handgeschriebene Magazin „The Wastebasket“ publizierten.

Ein weiterer ausführlicher Teil meiner Präsentation war der „anarchistischen Presse“ gewidmet und der bedeutsamen anarchistischen Publizistik, die zum Großteil dem lebenslangen Engagement von Panait Mușoiu geschuldet ist. Die für gewöhnlich übersehene, manchmal komplizierte Beziehung zwischen „Anarchie“ und den literarischen und künstlerischen Welten, war ein weiterer Aspekt, den ich versuchte zu streifen. Panait Istrati, einer der meist geliebten Schriftsteller von Anarchistinnen und Anarchisten überhaupt, ist zudem ein Schriftsteller nahe an der „Anarchie“, nicht nur im Geist, sondern auch in seinen „Zuneigungen“ und Freundschaften. Mit einer Menge publizierter Artikel in der anarchistischen Presse, mit seiner rebellischen Natur und seiner Zurückweisung von Parteiherrschaft und Unterdrückung ist es kein Wunder, dass dieser „schreibende Vagabund“ die Freundschaft und Inspiration von Ștefan Gheorghiu und Victor Serge genoss. Eine weitere literarische Person, die ich erwähnte, war George Bacovia, der melancholische Poet, der, wie es scheint, zu einem bestimmten Punkt von der anarchistischen „anderen Flamme“ angezogen wurde, – um hierbei Panait Istrati zu zitieren.

Diese ausführliche, wenn auch knappe Präsentation der Geschichte des Anarchismus in Rumänien war, so viel ich weiß, eine der sehr wenigen Möglichkeiten, wenn nicht die einzige, zumindest in letzter Zeit, in der das Thema in einem öffentlichen Vortrag in Rumänien direkt behandelt und diskutiert wurde. Obwohl ich nicht auf die Gründe hinter diesem befremdlichen Mangel eingehen möchte, würde ich behaupten, dass ein mangelndes Interesse gegenüber dem Gegenstand ganz sicher keine Ursache dafür sein kann. Der überraschend große Zuspruch, die enthusiastischen Reaktionen, die mich im Anschluss erreichten, genauso wie die Unterstützung, die ich durch verschiedene Leute und Gruppen bei der Organisation des Vortrages erhielt, überzeugten mich, dass eine Menge an Leuten mit wirklichem Interesse auf diesen Vortrag warteten und die meisten von ihnen schließlich mit einem lebendigen Bild und der Absicht, mehr über diese unbekannte „Geschichte der Freiheit“ zu lernen, gingen. Eine andere faszinierende Sache war, dass viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht unbedingt Leute waren, die sich mit dem Anarchismus befassten oder an ihm interessiert waren; dies zeigt nur mehr, dass das Interesse am vorgestellten Thema das zu erwartende „gewöhnliche“ Publikum überschritt, und dass möglicherweise das lang vergessene Werk unserer „vormaligen Genossinnen und Genossen“ auch heute noch den Menschen wertvolles zu sagen hat.

Das aktuelle Projekt des kürzlich gegründeten „Pagini Libere“-Kollektivs, eine Wiederherausgabe der 1923 erschienen anarchistischen Utopie Arimania, verfasst von Neagu-Negulescu, wird, hoffentlich ein erster Schritt auf dem aktuell eingeschlagenen Weg der Wiederentdeckung, Verbreitung und Fortsetzung der „verlorengegangen Arbeit“ und der verlorenen Geschichte unserer Vorgängerinnen und Vorgänger sein. Zudem – da die Menschen, die bereits forschen, oder die gerade damit beginnen, ein konkretes Interesse an den Themen bezüglich der Geschichte des Anarchismus in Rumänien zu entwickeln, mehr und mehr werden, könnte die Schaffung eines diesem „exzentrischen“ Themas gewidmeten Forums einer der nächsten Schritte sein.

Der hier vorliegende Bericht ist natürlich weit davon entfernt, einen kompletten und detaillierten Überblick über die vielfältigen aktuellen Aktivitäten zu geben, die von den AnarchistInnen in Cluj unterstützt oder organisiert wurden.[5] Er war auch nicht als solcher geplant. Vielmehr ist er eine kleine Darstellung der Arbeit, Ausdauer und Hingabe, welche die Anarchistinnen und Anarchisten und ihre Freundinnen und Freunde in Cluj in die Erschaffung dieser seltenen und inspirierenden Orte von Menschlichkeit und Gleichheit legen, Orte, die so ein beredetes Zeugnis für den freien, großherzigen und kreativen Geist darstellen, den wir manchmal als „Anarchie“ bezeichnen möchten.

[1] Die Ausgabe kann kostenlos unter dem folgenden Link heruntergeladen werden: https://centruldecultura.wordpress.com/2015/02/25/buruieni-3/.

[2] Fanzinul fanzinelor TM – 20 de ani de fanzine și publicații Otherground în Timișoara (1994 – 2014), Timișoara, Antropong, 2014.

[3] Unglücklicherweise muss der Rizom „Keller“ und die dortige Bibliothek in naher Zukunft einen neuen Platz finden, da das Gebäude im „alten“ Teil der Stadt, in dem er sich befindet, abgerissen wird, um Platz zu schaffen für ein neues, „profitableres“ Investment.

[4] Der A-casă Kollektiv Blog (auch in Englisch) kann unter der folgenden Adresse gefunden werden: https://acasacluj.noblogs.org/. Für den Rizom Infokiosk, Bücherei und „Keller“ und die Zeitschriften des LMA-Kollektivs kannst du zu https://rizominfokiosk.noblogs.org/ und http://leavemealonezine.blogspot.fr/ gehen. Das Heft ist in englischer Sprache verfasst und kann kostenlos heruntergeladen werden.

[5] Als Beispiele könnten wir hier den „Piața autonomă” [den „Unabhängigen Markt”] anführen oder Ereignisse, wie die „Cultivă orașul“ und „Porodica urbană“ Initiativen, die sich auf „urban gardening“ beziehen.

Dieser Artikel ist erschienen in BUNĂ #6

Advertisements