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Die BUNĂ im Interview mit der Direkten Aktion

DA ScreenshotJay Parker von der online erscheinenden anarcho-syndikalistischen Zeitschrift Direkte Aktion führte ein ausführliches Interview mit Martin aus unserer Redaktion. In dem Gespräch wird die Entwicklung der BUNĂ nachgezeichnet und Einschätzungen über die aktuelle Lage in Rumänien und die Historie des Landes gegeben. Es streift weiterhin die jüngste und die aktuelle anarchistische Gegenwart. Das Interview findet sich hier: https://direkteaktion.org/befreiung-und-emanzipation-nicht-nur-in-rumaenien/

„Vereint gegen Armut kämpfen“ – Ein Interview mit Mahala

Mahala ist eine anti-autoritäre und anarchistische Selbstorganisation von Arbeitenden in Rumänien. Die Genossinnen und Genossen unterstützen kämpfende Arbeiterinnen und Arbeiter. Sie klären über Arbeitsrechte auf und sind immer wieder in der Öffentlichkeit präsent. Wir sprachen mit ihnen im Januar 2020.

1. Warum habt ihr Mahala gegründet und was bedeutet euer Name?

„Mahala“ ist ein rumänisches Wort, das grob übersetzt soviel wie „Slum“ oder „arme Nachbarschaft“ bedeutet. Traditionell bezieht es sich auf jede Form von Unterkunft, die mit einer Straße verbunden ist. Der heutige Gebrauch des Wortes ist meistens negativ besetzt, in Anbetracht dessen, wie Leute oft dazu tendieren, auf Menschen aus der arbeitenden Klasse, den Marginalisierten und Armen herunterzublicken. Trotzdem bringt es auch gleichzeitig das Bild ethnisch verschiedener und sozial vereinter Gemeinschaften in den Sinn, die gemeinsam gegen Armut kämpfen.

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Online-Archiv rumänischer anarchistischer Publikationen

Unter der Plattform „Anarhiva“ stellen Genossinnen und Genossen aus Rumänien anarchistische Publikationen digitalisiert und kostenlos zum lesen online. Damit soll die „wenig bekannte Geschichte der anarchistischen Ideen in Rumänien seit dem 19. Jahrhundert bis in unsere Tage dokumentiert, eingeordnet und verbreitet werden“, wie es in der Selbstdarstellung heißt. Die vorgestellten Archivmaterialien sollen dabei „nicht nur das anarchistische Erbe in Rumänien bezeugen“, sie sollen „auch die Kontinuität der libertären Praxis und Ideen präsentieren“. Denn „trotz der Verschleierung der lokalen anarchistischen Tradition gab es viele Persönlichkeiten, Veröffentlichungen, Gruppen, Verlage, Zeitschriften, Korrespondenz und generell eine wichtige literarische Produktion, die mit der libertären Bewegung verbunden war. Unabhängig von der historischen Periode, über die wir sprechen, waren die Anarchisten im rumänischen Raum immer mit internationalen Netzwerken verbunden und leisteten einen Beitrag, der nicht nur auf den lokalen Raum beschränkt war, sondern den Horizont der politischen Grenzen überschritt.“

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