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Kampfgeister – Erste Ausgabe erschienen

Liebe Leser:innen und Freund:innen der BUNĂ. Die erste Druckausgabe unseres Nachfolgeprojekts, den Kampfgeistern, ist erschienen und wurde bereits an alle Abonnent:innen der BUNĂ verschickt. Wir haben jeder Sendung eine Info darüber beigefügt, bis zur wievielten Ausgabe der Kampfgeister das BUNĂ-Abo anteilig verrechnet wird. Wir hoffen ihr findet das neue Magazin genauso ansprechend wie wir und freuen uns über Anregungen und Kritik.

In der ersten Ausgabe finden sich in deutscher Erstübersetzung die „Erinnerungen“ von Mechel Stanger, einem Anarcho-Syndikalisten aus der Bukowina. Er beteiligte sich u.a. aktiv in der anarchistischen/syndikalistischen Bewegung der Bukowina in den 1920er/30er Jahren, desertierte aus dem gewalttätigen rumänischen Militärdienst, floh nach Westeuropa, kämpfte 1937 in der sozialen Revolution in Spanien und lebte anschliessend in Schweden. Dort war er in der syndikalistischen Arbeiter:innenbewegung und deren Gewerkschaft SAC aktiv. Die Druckausgabe der Kampfgeister kann für 3 Euro plus 2 Euro für Verpackung und Versand über: kampfgeister@syndikalismusforschung.info bestellt werden. Ein Abo über 3 Ausgaben gibt es für 15 Euro, ein Förderabo mit der Wahl einer Buchprämie für 25 Euro. Alle Infos dazu findet ihr hier: https://syndikalismusforschung.wordpress.com/kampfgeister/

Auf unserem BUNĂ-Blog werden weiterhin unregelmäßig Beiträge zu Rumänien, Moldawien und allem was dazu gehört veröffentlicht werden. Schaut vorbei.
Und natürlich: Unterstützt die anarcho-syndikalistische Presse und Medienlandschaft.

Oasen der Freiheit – Anarchistische Streifzüge

Georgi Konstantinow und Ilija Trojanow im Gespräch

„Arbeit war eine Utopie, Wohnungen waren eine Utopie, Würde war eine Utopie, eigene Entscheidungen zu treffen war eine Utopie. Uns ist es gelungen, viele Utopien Wirklichkeit werden zu lassen.“

Bürgermeister Juan Manuel Sánchez Gordillo aus Marinaleda in Andalusien

„Diese Geschichtsauffassung, das der Staat, das der Kapitalismus, das der Nationalismus einfach eine Realität ist, die wir akzeptieren müssen, das es keine andere Alternative gibt, das ist die eigentliche schwachsinnige Vorstellung die uns aufgezwungen wird.“

Dilar Dirik, Soziologin und Aktivistin der kurdischen Frauenbewegung

Diese beiden Zitate sind nur zwei Stimmen von mehreren, die in der 3sat-Dokumentation „Oasen der Freiheit – Anarchistische Streifzüge“ zu hören sind. Der bulgarische Schriftsteller Ilija Trojanow begibt sich darin auf Spurensuche nach Oasen der Freiheit in Europa und findet sie in der anarchistischen Geschichte und Gegenwart, in der Literatur und im Internet.

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