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Frühjahrsausgabe 2022 der BUNĂ erschienen

Liebe Leserinnen und Leser,

die vorliegende Ausgabe der BUNĂ beinhaltet wieder ein weites Spektrum an Themen und Informationen. Wir freuen uns sehr, ein tiefgründiges Interview mit den Musikern Christian Asbach und Rummelsnuff veröffentlichen zu können. Wer noch nie von ihnen gehört hat, dem sei eine kleine Sucheingabe auf dem Musik-Portal eigener Wahl empfohlen. Ihre Beziehungen und Erfahrungen mit Rumänien schildern sie in diesem Heft.

In vielen Ländern der Welt existieren anarchistische Archive, deren Regale und Ordner oftmals wahre Schätze beinhalten. Sie sorgen u.a. dafür, dass vergessene und unbekannte Ereignisse und Menschen wieder entdeckt werden können und der Forschung zur Verfügung stehen. Sie sind ein Gedächtnis des Anarchismus. In Rumänien haben Aktive nun auch ein solches Archiv auf die Beine gestellt, das sich vornehmlich der anarchistischen Geschichte Rumäniens widmet und digitalisierte Zeit- und Flugschriften für jede und jeden Interessierten zur Verfügung stellt. Wir führten ein aufschlussreiches Gespräch mit den Genossinnen und Genossen des Anarhiva in Cluj.

Und es gibt Grund sich zu erinnern. Denn vor über 130 Jahren begann die Agitation für den anarchistischen Kommunismus in Rumänien. Martin Veith blickt auf die Anfänge zurück und stellt uns Protagonisten, Aktivitäten und die Zeitschrift „Răzvrătirea“ vor.

Wir berichten ausführlich über den selbstorganisierten Streik und die gewerkschaftlichen Organisierungsaktivitäten der Waggonbauer bei Astra-Rail in Arad, Caracal und Turnu-Severin. In ausführlichen Kurzmeldungen informieren wir über Neues aus der europäischen anarchistischen Bewegung. Vorgestellt wird eine Film-Dokumentation des rumänischen Reporter-Netzwerks Recorder über „30 Jahre nach dem Sturz Ceaușescus“, die für alle an Rumänien interessierten mit einem kritischen Blick mit Gewinn gesehen werden kann.

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